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Rumkugeln nach Bäckerart

Beschreibung

Schon früher haben die Bäcker die nicht verkauften Brot-, Kuchen- und Tortenreste nicht einfach weggeworfen. Vieles kam zu einer zweiten Bestimmung. Und eine beliebte Möglichkeit waren die Rumkugeln, deren Teigmasse aus besagten Resten, vermischt mit Kakaopulver, Rum, Butter und Zucker, gefertigt wurde. Verwendet werden kann hier wirklich fast alles - vom süßen Weißbrot, dem altbackenen Hefezopf, Topf- und/oder Obstkuchen und sogar Tortenreste.

Zutaten

400 Gramm
Kuchen (Reste)
80 Gramm
Butter (weich)
200 Milliliter
Rumtopf mit Früchten (Flüssigkeit)
2 Esslöffel
Kakaopulver
50 Gramm
Puderzucker
200 Gramm
Schokostreusel (Vollmilch)

Anleitung

Die Mengen hier sind nur als grobe Richtschnur zu verstehen. Die Kuchenreste bringen ja unterschiedlich viel Feuchtigkeit, Süße und Butter mit. Wird Hefegebäck verwendet braucht man etwas mehr Butter als bei Rührkuchen, der im Teig ja schon Fett enthält.

  1. Die Kuchenreste zerkrümeln und mit der Flüssigkeit vom Rumtopf einweichen.
  2. Kakaopulver, weiche Butter und Puderzucker zugeben und alles kneten, bis eine homogene, leicht formbare und leicht klebrige Masse entstanden ist. Ist die Masse noch zu fest, gibt man etwas mehr Flüssigkeit und/oder weiche Butter hinzu. Ist sie nicht süß genug, etwas mehr Puderzucker.
  3. Die Schokostreusel auf einen Teller geben.
  4. Aus der Masse mit leicht angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen. Die Größe kann dabei von walnußgroß bis mandarinengroß reichen. Das bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Ich habe 28 etwa golfballgroße Kugeln geformt.
  5. Die Kugeln in den Schokostreuseln wälzen, bis sie damit umhüllt sind.
  6. Die Kugeln dann sofort für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben, damit sie fest werden und schön durchziehen.

Bemerkungen

Hat man keinen Rumtopf, kann man den je zur Hälfte durch Rum und Orangensaft ersetzen. Sollen Kinder mitessen, verzichtet man ganz auf den Rum und nimmt nur Orangensaft!

Die hier angegebene Menge von 28 Stück mittelgroßer Rumkugeln ist natürlich recht groß. Mehr als zwei bis drei mag ich am Stück auch nicht essen. Die fertigen Rumkugeln lassen sich aber sehr gut einfrieren und dann bei Bedarf portionsweise auftauen, wenn zum Beispiel Gäste kommen.

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