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Wie das Kino fast mein Coq au vin verhindert hätte

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Lange schon stand das Coq au vin auf der Liste der Gerichte, die ich unbedingt mal in den Blog und die Rezeptsammlung aufnehmen wollte. Denn schließlich ist es ein Klassiker der französischen Küche - und ausserdem auch noch richtig lecker.
Coq au vine ist wie gesagt ein französiches Gericht, auf gut deutsch ist es ein in Rotwein geschmortes Hähnchen. Und wie viele französische Klassiker ist es ein üppiges Essen. Mengen an Rotwein, Huhn, Speck und Schmalz sorgen dafür, dass es sich beim Coq au vin nicht um ein Diätessen handelt, sondern um ein Genuss-Essen. Und als solches sollte man es auch behandeln. Nicht als das tägliche Essen, sondern als eines für spezielle Anlässe.

Warum ich das nun nicht längst aufgeschrieben habe? Das deutsche Kino kam mir in den Weg, namentlich Till Schweiger, den ich nicht ausstehen kann. Nun, Geschmäcker sind verschieden, und so wurde sein Firm "Kokowääh" ein Erfolg. Und damit war meine Chance dahin, etwas über Coq au vin zu schreiben ohne wie ein Trittbrettfahrer zu wirken. Ganz nach dem Sinne: Der schreibt da jetzt ja nur drüber, weil es gerade in der öffentlichen Aufmerksamkeit ist.

Nun aber sind ja wieder ein paar Jahre ins Land gezogen und als ich letzte Woche ein paar schöne rote Zwiebeln gekauft hatte, setzte bei mir folgende Gedankenkette ein: Rote Zwiebeln ... Rote Zwiebeln geschmort ... mit Rotwein ... Coq au vin
Bevor nun das deutsche (oder internationale Kino) mir nun wieder einen Strich durch die Rechnung machen konnte, bin ich schnell los. Beim Hofladen um die Ecke gab es dann auch noch Hähnchenschenkel im Angebot. Genau richtig, davon habe ich zwei Stück gekauft. Die Hähnchen von dem Hof sind nicht die Industrie- und Discounterware, sondern, bringen einiges auf die Waage. Die beiden Schenkel mit Rückenstück brachten es zusammen auf ein gutes Kilogramm. Das reichte von der Menge her genau.
Dann habe ich noch aus dem mütterlichen "Weinkeller" eine Flasche französischen Rotwein erbetteln. Die wichtigsten Zutaten waren vorhanden.

Bei FranzösichKochen.de fand ich ein Rezept, von dem ich fand, dass es gut klang. Das habe ich als Grundlage genommen, die Mengen aber hier und da variiert und dazu Schwedische Ofenkartoffeln gemacht.

Jetzt am Wochenende gab es also tatsächlich ein Coq au vin. Und ich habe alles schnell aufgeschrieben, denn man weiss ja nie, wer demnächst vielleicht einen Film darüber dreht.

Rezepte zum Nachkochen

Guten Appetit!

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