Folge der Kochecke auf:  Facebook    Google +    Twitter    Pinterest

Bremer Birnenpudding mit Speck

Beschreibung

Die alte Bremische Küche ist sehr gehaltvoll, wie man es auch an diesem Rezept sehen kann. Ein süßer Rührteig bildet die Basis und dazu kommt noch ein Speckmantel. Nicht umsonst ist wird die Bremer Flagge auch "Speckflagge" genannt. Die Kombination von süß und salzig ist typisch für die norddeutsche Küche. Serviert wird der Pudding dann mit einer selbstgekochten Vanillesauce - und passend hier auch nach klassichem Rezept mit Eigelb gebunden und nicht mit Stärke.

Zutaten

200 Gramm
Butter
160 Gramm
Zucker
2  
Eier
200 Milliliter
Milch
1 Prise
Salz
1 Esslöffel
Vanillezucker
400 Gramm
Mehl
1 Packung
Backpulver
150 Gramm
gestreifter geräucherter Speck (in dünnen Scheiben)
2  
Birnen
500 Milliliter
Vanillesauce

Anleitung

  1. Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz und den Eiern schaumig rühren. Die Milch nach und nach unterrühren.
  2. Das Mehl und das Backpulver in die Masse sieben und alles zu einem glatten Teig rühren.
  3. Die Puddingform mit den Speckscheiben auslegen.
  4. Die Teigmasse in die ausgelegte Form einfüllen einfüllen. Dabei vorsichtig sein, damit die Speckscheiben sich nicht vom Rand lösen.
  5. Die Birnen schälen, längs vierteln und entkernen. Die Birnenviertel in den Teig stecken.
  6. Die Form nun schließen und im Wasserbad für 100 Minuten garen. Das Wasser sollte ca. 2/3 der Höhe der Puddingform stehen. Nicht höher, damit kein Wasser in die Form gelangt.
  7. Während der Pudding gart, hat man genug Zeit, die Vanilesauce nach Rezept zubereiten.
  8. Nach Ende der Garzeit, den Pudding vorsichtig aus der Form stürzen, damit der Speckmantel sich nicht löst.

Bemerkungen

Die im Originalrezept von Angelika Giethmann (Museum „Köksch un Qualm“, Bremen) im Weser Kurier angegebene Teigmenge war zu viel für meine Puddingform. Ich habe die Menge daher in meinem Rezept etwas reduziert. Außerdem habe ich die Margarine durch Butter ersetzt. Das gibt einen schöneren Geschmack.

Kommentare

Zusammenfassung

Menge
Puddingform
QuelleAngelika Giethmann (Museum „Köksch un Qualm“, Bremen)
Zubereitung
20 Minuten
Kochdauer
1 Stunde, 40 Minuten
Gesamtzeit
2 Stunden