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Viermal Kartoffelsalat

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen HimmelsrichtungenAuf dem Blog "German Abendbrot" wird ein Blogevent zum Thema "Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen" veranstaltet.

Das habe ich mir hier auf meiner Kochecke zum Anlass genommen, soweit noch nicht geschehen, meine Lieblingskartoffelsalate aufzunehmen.

Ganz neu im Repertoire von mir:
Kartoffelsalat mit Rucola
Ein leichter mediterraner Kartoffelsalat mit Rucola und Tomaten und einem Dressing aus groben Senf und Sardellen. Er passt gut als Beilage beim Grillen und könnte auch als eigenständige Vorspeise durchgehen. Als Beilage zum Wiener Würstchen wiederum kann ich ihn mir nicht so gut vorstellen.
Dieser Salat ist in einer immerwährenden gedanklichen Abwandlung des Cesar Salads enststanden, bis er nichts mehr mit dem Original zu tun hatte. Geblieben sind eigentlich nur der Senf und die Sardellen. Vieleicht kennt ihr das, dass man etwas plant oder sogar schon mit dem Kochen angefangen hat und dann anfängt spontan zu ändern. So war es auch hier. Und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Dann aber ein norddeutscher Klassiker:
Kartoffelsalat mit Apfel und Gurke
Ein klassischer Kartoffelsalat mit Apfel, Essiggurken, Zwiebeln und einem Desssing aus Mayonaise, Joghurt und Gurkensud. Wegen der Mayonaisenlast wird diese Art der Salate von einigen geschmäht, aber aus meiner Sicht ist es der beste Kartoffelsalat als Beilage zu Würstchen oder kalten Frikadellen. Dieser oder ähnliche Salate findet man hier im Nordwesten typischerweise beim Grillen oder bei vielen auch am Heiligabend. Meine Großmutter hat immer eine Variante davon gemacht, in der auch noch hartgekochtes Ei enthalten war. Das war auch sehr lecker und vielleicht wird die Variante später auch noch einmal in den Blog aufgenommen.

Nicht unbedingt norddeutsch, aber dennoch lecker:
Speckkartoffelsalat
Meine Mutter ist eine gute Köchin, aber ihre Mayonaisen-Kartoffelsalate sind verbesserungswürdig. Sie sind über die Jahre auch besser geworden, aber als ihre Stärke würde auch meine Mutter selbst die nicht bezeichnen. Dafür konnte sie einen hervorragenden Speckkartoffelsalat machen. Dieser Speckkartoffelsalat kommt mit wenigen Zutaten aus. Neben den gekochten Kartoffeln kommt ausgelassener Speck hinein - und noch ein wenig Zwiebel und Schnittlauch. Angemacht wird er einfach mit Essig und Öl.
Der Speckkartoffelsalat passt gut zu gebratenem Fisch, wie ich finde, aber auch zu Fleisch wie panierten Koteletts.

Und last, but not least:
Kartoffelsalat mit Senfgurken
Dieser Salat kommt sogar vegan daher. Er kommt ohne Mayonaise und Milchprodukte aus. Er besteht aus Kartoffeln, Senfgurken und Frühlingszwiebeln mit einem Dressing aus Senfgurkensud, Essig und Öl.
Ich kann nicht beschwören, ob es ein norddeutscher Salat ist oder nicht. Die Verwendung von Senfgurken gibt ihm allerdings die süß-säuerliche Note, die für norddeutsche Salate typisch ist.
Ich mache diesen Salat seit Jahren immer wieder. Ich weiss gar nicht mehr genau, wann ich ihn das erste Mal kennen gelernt habe. Wahrscheinlich auf einer Feier irgendwann, denn aus meiner Kindheit kenne ich ihn nicht.
Diesen Salat esse ich gerne zu gebratenen panierten Koteletts oder falschen Koteletts. Er passt aber prinzipiell zu allen Arten von gebratenem oder gegrilltem Fleisch, Fisch oder Würsten.

Es ist schwer zu sagen, welches davon mein Lieblingssalat ist. Es hängt davon ab, wozu er gegessen werden soll, welche Zutaten vielleicht gerade im Hause sind und natürlich wonach mir gerade ist. Einreichen für das Blogevent würde ich aber den letztgenannten Kartoffelsalat mit Senfgurken, da meiner Meinung nach von all den Salaten hier zu den meisten Gerichten als Beilage passt.

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